TIBRO-Information 300: Dokumentationsempfehlung zur Feuerwehrbedarfsplanung

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  • Erstellungsdatum 20. Oktober 2020
  • Zuletzt aktualisiert 20. Oktober 2020

TIBRO-Information 300: Dokumentationsempfehlung zur Feuerwehrbedarfsplanung

Obwohl vermehrt in einzelnen Bundesländern laut Feuerwehrgesetz oder ähnlichen Verordnungen die Erstellung eines Feuerwehrbedarfsplanes gefordert wird, fehlen weiterhin gesetzliche oder normative Vorgaben bezüglich Inhalt und Qualität der er-stellen Pläne. Die Inhaltsanforderungen dieser TIBRO-Information dienen als Anre-gung zur Sicherstellung eines hohen Qualitätsstandards sowie inhaltlich vollständiger und korrekter Feuerwehrbedarfspläne.
Die einzelnen Feuerwehrgesetze der Bundesländer fordern die Kommunen dazu auf, eine entsprechend leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen und auszurüsten. Unab-hängig davon, ob darüberhinausgehend explizit die Durchführung einer Feuerwehrbedarfsplanung gefordert wird, legt die Pflicht zur Aufstellung und Ausrüstung einer leistungsfähigen Feuerwehr den Grundstein zur Überlegung bzgl. einer Feuerwehr-bedarfsplanung. Trotz aller gesetzlichen Vorgaben finden sich keine bindenden Anforderungen an den Prozess sowie die Dokumentation der Feuerwehrbedarfsplanung. Dies erschwert die Erstellung sowie Beurteilung von neuen bzw. bestehenden Feuerwehrbedarfsplänen hinsichtlich ihrer Qualität und Ausarbeitung.
Im Rahmen des Verbundprojekts „TIBRO“ wurden inhaltliche Anforderungen zur Erstellung bzw. Überprüfung neuer oder vorhandener Feuerwehrbedarfspläne entwickelt. Ausgangspunkt für die Festlegung der inhaltlichen Anforderungen, im Folgenden „Dokumentationsempfehlung“ genannt, ist die Analyse sowie der Vergleich bestehender Handlungsleitfäden bzw. unterstützenden Hilfestellungen verschiedener Bundesländer und die inhaltliche Auswertung von Feuerwehrbedarfsplänen externer Ingenieurdienstleister.