TIBRO-Information 230: Methoden zur Analyse des Einsatzgeschehens mithilfe geoanalytischer Verfahren

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  • Erstellungsdatum 20. Oktober 2020
  • Zuletzt aktualisiert 20. Oktober 2020

TIBRO-Information 230: Methoden zur Analyse des Einsatzgeschehens mithilfe geoanalytischer Verfahren

Zum Prozess der Bedarfsplanung einer Feuerwehr gehören auch eine retrospektive Analyse des Einsatzgeschehens im Untersuchungsgebiet sowie eine darauf aufbauende prospektive Abschätzung der zukünftigen Entwicklung von Einsatzmustern. Da die Analyse des Einsatzgeschehens auch die Untersuchung der räumlichen Vertei-lung innerhalb des Stadtgebietes umfasst, sollten die Einsätze auf einer Karte darge-stellt und deren Lage bewertet werden. Zur Abschätzung von Einsatzmustern ist es notwendig, den Zusammenhang zwischen Einsatzhäufigkeiten und bestimmten städtebaulichen oder bevölkerungsbezogenen Parametern zu kennen. Da diese Zusammenhänge aber teilweise stark von kommunalen Besonderheiten geprägt sind, las-sen sich einzelne Untersuchungen nur beschränkt verallgemeinern. Deshalb ist es wichtig die Zusammenhänge spezifisch für den vorliegenden Untersuchungsbereich zu analysieren.
Die vorliegende TIBRO-Information zeigt zu diesen Bereichen drei verschiedene geoanalytische Möglichkeiten auf, die jeweils unterschiedlichen Zielen dienen:
1. Georeferenzierung: Verortung und Darstellung von Einsätzen eines bestimmten Zeitraumes oder spezieller Einsatzszenarien auf einer Karte zur Analyse der räumlichen Verteilung.
2. Graphische Geoanalyse: Erstellung von Einsatzdichte-Karten und deren visueller Vergleich mit Karten kennzeichnender Strukturparame-ter.
3. Statistische Geoanalyse: Vergleich von Einsatzzahlen innerhalb des Untersu-chungsgebietes mit kennzeichnenden Strukturparametern anhand statistischer Methoden.